Viele Verlage denken aktuell darüber nach ihre alte Adressmanagement-Software und/oder ihre ollen Excel-Listen abzulösen, um ihre Kundendaten in einem CRM-System zu verwalten. Wir haben uns deshalb mal die Mühe gemacht und verschiedene SaaS-Lösungen kurz zusammengestellt. SaaS steht dabei für Software as a Service.

Salesforce

Das wohl bekannteste CRM-System aktuell am Markt ist Salesforce mit seiner Sales-Cloud (Lightning).

1Das System bietet sehr umfangreiche Möglichkeiten seine Kundenkontakte zu pflegen und einen strukturierten Salesprozess aufzubauen. Allerdings erfordert es auch etwas Know-how bei der Einrichtung. Wobei dies auch für alle anderen Systeme gilt. Salesforce bietet hierzu umfangreiche Tutorials und Trainingsvideos an. Der Preis der einzelnen Benutzerlizenzen liegt zwischen 25 € bis 300 € pro Benutzer und Monat. Um alle Eventualitäten abzudecken, wird man irgendwann bei der Enterprise Version landen. Spätestens ab dem Zeitpunkt, wenn umfangreichere Drittanbietertools, wie z. B. ein Angebotstool eingeführt werden, und nicht der Standard von Salesforce verwendet wird. Der Preis liegt hier bei 150 € pro Benutzer und Monat. Natürlich sind alle Kundeninformationen sowohl über den PC/Mac als auch über Smartphones und Tabletts abrufbar. Salesforce nennt die Plattform hierfür Salesforce 1. Drittanbieter gehen bei der Lizenzierung ähnlich vor wie Salesforce, d.h. sie verlangen ebenfalls eine Gebühr pro User und Monat. Bei größeren Unternehmen empfiehlt es sich bei der Lizenzierung mit Salesforce direkt in Kontakt zu treten, da es verschiedenen Integrationspartner über Deutschland verteilt gibt. Diese können gerade bei der Einrichtung eine Menge Zeit und trotz der augenscheinlich hohen Stundenkosten, auch viel Geld sparen.

Advendio

Advendio bietet auf Basis von Salesforce eine Verlagslösung an, die bereits eine Grundeinrichtung, eben für Verlage angepasst mit sich bringt. Die Kosten hierfür sind abhängig von der Anzahl an Benutzern und Editionen.

Sugar-CRM

Sugar-CRM ist einer der direkten Wettbewerber zu Salesforce und sitzt sogar im Nebengebäude in München.
Das System ähnelt dem von Salesforce sehr stark und liegt preislich zwischen 40 $ und 150 $. Auch hier gilt: die Konditionen richten sich danach, welche Edition ausgewählt wird und welchen Leistungsumfang man als Unternehmen benötigt.

Zoho-CRM

Zoho-CRM ist ein preislich sehr interessantes System und bietet ähnliche Funktionalitäten wie Salesforce oder Sugar-CRM. Dies macht sich bereits beim Login-bemerkbar. Preislich liegt hier die Benutzerlizenz zwischen 12 $ und 35 $. Der Support findet allerdings (derzeit) nur auf Englisch statt.

Reweo

Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Systeme, wie z.B. Reweo, welches für Verlage ausgelegt und gerade für kleinere Unternehmen sehr gut einsetzbar ist. Der Funktionsumfang entspricht natürlich nicht dem von Salesforce, Sugar oder Zoho-CRM, allerdings werden die Fülle der der Funktionen der anderen Systeme auch meist nicht von allen Anwendern benötigt und hier ist der Preis von 40 € pro Benutzer und Monat ist dafür sehr überschaubar. Der Support ist zudem auf Deutsch.

Unser Fazit:

Grundsätzlich gilt bei allen Systemen erstmal zu prüfen, welche Erweiterungen (Extensions) zur Verfügung stehen und ob es für bereits im Einsatz befindliche Systeme, eine Integration gibt. Dies erspart meist sehr viel Zeit und Geld. Außerdem werden oft nicht alle Funktionalitäten die ein System mit sich bringt vom User benötigt. Je umfangreicher ein System ist, umso mehr ist eine Hilfestellung von Integrationspartnern nötig. Auch wenn dies auf dem ersten Blick nicht so aussieht. Änderungen bei solchen Systemen sind häufig sehr schwer wieder rückgängig zu machen und benötigen gute Systemkenntnisse. Darum sollte bereits bei der Einrichtung ein geeigneter Partner kontaktiert werden.